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07.06.2018 06:00 Alter: 15 Tag(e)
Kategorie: Presse
Von: Silke Rönnau

Keine Chance auf Wiederwahl

Gabriele Kalinka nimmt Mandat nicht an


Nach 18 Jahren als Bürgermeis­terin der Gemeinde Dobersdorf ist Schluss: Gabriele Kalinka wird nicht wiedergewählt. FOTO: Silke Rönnau

Kieler Nachrichten - Ostholsteiner Zeitung vom 07.06.2018

DOBERSDORF. Die Gemeinde Dobersdorf bekommt eine neue Bürgermeisterin. Gabriele Kalinka (CDU) teilte in einer persönlichen Stellungnahme am Mittwoch mit, dass sich die Bürgergemeinschaft Dobersdorf (BGD) und die SPD auf Britta Mäver-Block als Kandidatin geeinigt hätten. Bei der Kommunalwahl hatten die BGD fünf und die SPD zwei Sitze errungen, die CDU vier.

In der konstituierenden Sitzung am Donnerstag, 14. Juni, ab 19 Uhr im Feuerwehrgerätehaus in Tökendorf gehe damit für sie persönlich ein langer und interessanter Lebensabschnitt zu Ende, so Gabriele Kalinka. Die CDU habe in den vergangenen 50 Jahren maßgeblich mit ihren Gemeindevertretern und dem langjährigen Bürgermeister Karl Jaques die Entwicklung Dobersdorfs geprägt und gestaltet. Sie selbst habe 18 Jahre als ehrenamtliche Bürgermeisterin gearbeitet und wolle sich bei den Bürgern für das Vertrauen bedanken. "Sie werden sicherlich verstehen, dass ich mein Mandat als Mitglied der Gemeindevertretung unter diesen Umständen nicht annehmen werde", erklärte sie.

Viel erlebt und dabei auch vieles gelernt

Sie wolle noch einmal an die Projekte erinnern, die in dieser Zeit auf den Weg gebracht worden seien. Dazu zählten unter anderem der Bau des Radwegs von Lilienthal bis Probsteierhagen, der nur mit großer Anstrengung verwirklicht werden konnte, die energetische Sanierung des Rentnerwohnheims in Lilienthal, der Erhalt des Freibads in Lilienthal, die Übertragung der Schmutzwasserversorgung an den ZVO und die dadurch erreichte Gebührenstabilität, ein neues Löschfahrzeug für die Feuerwehr und eine gute technische Ausstattung, die Zusammenlegung der beiden Kindertagesstätten und die dadurch mögliche Nut­zung der Alten Schule als Bürgerbegegnungsstätte, der Verbesserung der Internetanbindung und die Entwicklung der Bauleitplanung.

"Ich war gerne Bürgermeisterin unserer Gemeinde und immer ansprechbar für die Anliegen und Wünsche unserer Bürger", so Kalinka: "Diese Zeit werde ich in sehr guter Erinnerung behalten. Ich habe viel erlebt und dabei auch vieles gelernt."


 
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